Matcha hat einen leicht bitteren, süßen Nachgeschmack, einen frischen und duftenden Geschmack mit einem einzigartigen Algen- und Grasaroma. Der Gesamtgeschmack ist reichhaltig und vielschichtig, mit einem langanhaltenden Teeduft.
Wirklich hochwertiger Matcha hat beim ersten Schluck einen ausgeprägten Umami-Geschmack, der aus dem im Schattenanbau angesammelten Theanin gewonnen wird. Es folgt eine leichte, sanfte Bitterkeit, die schnell in einen süßen Nachgeschmack übergeht. Dieses „bittere-dann-süße Geschmackserlebnis macht den Reiz von Matcha aus. Sein Aroma ist komplex und natürlich und wird oft als eine Mischung aus Algen, Bambusblättern und zartem Spinat beschrieben, was hauptsächlich auf aromatische Substanzen wie Dimethylsulfid zurückzuführen ist, die sich unter schattigen Bedingungen in den Teeblättern bilden.
Der Geschmack von Matcha variiert je nach Produkt:
Direkt gebrühter Matcha (Qualität für Teezeremonien): Der Teelikör ist smaragdgrün, mit feinem Schaum, einem milden und weichen Geschmack, einem erfrischenden und süßen Nachgeschmack und fast ohne Adstringenz.
Matcha-Desserts/Getränke: Wie Matcha-Kuchen und Matcha-Lattes vereinen diese milchige Süße mit einem relativ milden Teegeschmack und eignen sich für eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen, behalten aber dennoch eine erfrischende Tee-Aroma-Basis bei.
Minderwertiges oder gefälschtes Matcha: Die Farbe ist gelblich-grün, das Aroma ist chaotisch oder hat einen scharfen künstlichen Duft, der Geschmack ist deutlich bitter und adstringierend ohne Nachgeschmack und es fehlt der natürliche, algenähnliche Geschmack.
Es ist wichtig zu beachten, dass die „Adstringenz“ von Matcha kein Geschmacksempfinden ist, sondern eher ein Spannungsgefühl in der Mundschleimhaut, das hauptsächlich durch Catechine verursacht wird. Der Maskierungsprozess reduziert jedoch die Bitterkeit und verstärkt die Umami-Substanzen, wodurch die Adstringenz von qualitativ hochwertigem Matcha mild und kontrollierbar wird, was dem Geschmack tatsächlich mehr Tiefe verleiht.
